Der lange Weg zur Schokozeit
Geschrieben von Ute Fabricius am 26. August 2009 | Abgelegt unter Schokozeit
In erster Linie ist die Schokozeit ein Versandhandel, der Kunden in ganz Deutschland mit fantastischen Schokoladen und Pralinen beliefert. Doch wir haben auch einen kleinen Laden in unseren Büroräumen eingerichtet, wo sich unsere Laufkundschaft mit den Leckereien aus unserem Sortiment eindeckt.
Nun ist unser Büro samt Laden zugegebenermaßen gut versteckt etwas abgelegen, so daß Kunden, die uns zum ersten Mal besuchen, bisweilen etwas Mühe haben, uns zu finden. Darum habe ich das tolle Wetter der vergangenen Tage genutzt und ein paar Fotos gemacht, die den Weg zu uns etwas leichter machen werden.
Hinter unserer Anschrift “Wilhelminenhofstraße 83-86″ verbirgt sich ein riesiges denkmalgeschütztes Industriegelände. Früher hatte hier die AEG ihre Produktionshallen, heute nennt sich das Ganze “Kultur- und Technologiezentrum Rathenauhallen”.

Wir stehen jetzt vor dem Eingang zum Gelände. In den Gebäuden zur linken Seite haben viele Künstler ihre Ateliers; rechts sitzt ein großer Discounter, dessen deutlich sichtbares Schild ich nicht mitfotografieren wollte. Wer uns sucht, wird es eh nicht übersehen können.

Die Schokozeit befindet sich allerdings auf der Rückseite des langen rechten Gebäudes, also gehen wir erst einmal geradeaus. Kurz vor der Grünfläche (dahinter fließt die Spree gemächlich vorbei) gabelt sich der Weg. Wir müssen rechts herum.

An dieser Stelle glaubte schon so mancher Kunde, es ginge nicht mehr weiter. Doch, das tut es. Einfach dem Verlauf des Wegs folgen und an der Autowerkstatt vorbei.

Wir nähern uns einer Schotterfläche (über die sich ein Teil des Weges wunderbar abkürzen läßt, wenn ich ausnahmsweise mal nicht Schuhe mit Absatz trage), und der asphaltierte Weg macht wieder eine Kurve nach rechts. Und dann sieht man es schon:

Hinten rechts an der Wand hängt ein großes weißes Banner mit unserem unverkennbaren “Schokozeit”-Schriftzug. Wir sind fast am Ziel angekommen!

Ganz bis zur hinteren Wand müssen wir dann doch nicht gehen. Der Eingang zur Schokozeit befindet sich ein Stück weiter vorne. Die Tür ist über und über mit Plakaten von uns bepflastert, und im Fenster links neben der Tür steht in leuchtendem Gelb “Fabrikverkauf”.
Durch die Tür geht es in einen kleinen Vorraum, wo wir noch ein paar Banner und Plakate aufgebaut haben.

Treten Sie ein! Geich zur Linken, wo hinter der Tür eine Glasvitrine zu erahnen ist, ist unser kleiner (aber feiner!) Laden.

Tadaa: Geschafft! Bitte hereinspaziert und herzlich Willkommen!

Der Anblick läßt das Schokoholikerherz doch gleich höher schlagen. Schauen wir doch mal, was es so gibt. Ganz rechts im Regal haben wir edle Tafelschokoladen von Michel Cluizel, Pamaco und Amedei. Im Regal daneben die Trinkschokoladen von BecksCocoa. In dem schönen Schrank hinten stehen Bio-Limonaden, Fruchtsäfte und Schorlen von Perger. Nicht zu vergessen die hochwertigen Lucullus-Säfte, die alkoholfreie Alternative zum Wein. Nicht im Bild sind die schokoladigen Geschenkideen aus dem Hause Gysi.
Also, der Weg ist zwar lang, aber die Mühe lohnt sich wirklich, denn am Ende lockt eine große Auswahl wirklich guter Schokolade.
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