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	<title>Schokozeit &#187; Pamaco</title>
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		<title>Meine Lieblingsschokolade: PAMACO Maramaj</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Fabricius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen & Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Pralinen & Schokolade]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt wird, wenn mein Gegenüber erfährt, was für einen tollen Job ich habe, ist: &#8220;Welches ist denn die beste Schokolade?&#8221;
Die einfache Antwort ist: die, die einem am besten schmeckt. Wenn jemand nun voll auf eine ganz bestimmte Sorte Schokolade aus dem Discounter abfährt &#8211; okay. Geschmäcker sind halt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt wird, wenn mein Gegenüber erfährt, was für einen tollen Job ich habe, ist: &#8220;Welches ist denn die beste Schokolade?&#8221;</p>
<p>Die einfache Antwort ist: die, die einem am besten schmeckt. Wenn jemand nun voll auf eine ganz bestimmte Sorte Schokolade aus dem Discounter abfährt &#8211; okay. Geschmäcker sind halt verschieden.</p>
<p>Da ich bei der Schokozeit arbeite und schon von Berufs wegen immer wieder hochwertige Schokolade essen <span style="text-decoration: line-through;">muß</span> darf, bin ich für die Discounter-Schokolade inzwischen verdorben. Macht nichts, dafür habe ich hier ziemlich schnell die Schokolade entdeckt, die mir persönlich am besten schmeckt: die Maramaj von <a href="http://www.pamaco.ch/willkommen.html?t=flash&amp;o=on&amp;a=set">PAMACO</a>.</p>
<p><img class="size-full wp-image-785 alignleft" title="2020maramaj" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/2020maramaj.jpg" alt="" width="150" height="158" /></p>
<p>Für die Maramaj wurden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Criollo_(Kakao)">Criollobohnen</a> aus Venezuela verwendet. Sie zählt noch zu den Milchschokoladen, hat aber einen mit 48 % recht hohen Kakaoanteil. Die Kuvertüre, die PAMACO für alle Schokoladen verwendet, hat Felchlin hergestellt, und als ich Ende September am <a href="http://www.schokozeit.com/wordpress/celebration-du-chocolat-teil-1/">Schokoladenseminar bei Felchlin</a> dabei sein durfte, habe ich u.a. die Geschichte der Kuvertüre gehört, aus der meine Lieblingsschokolade gemacht wird. Als Felchlin begann, sich auf Edelkakaos zu spezialisieren, waren die Schweizer noch ganz auf Milchschokolade gepolt. Die 48%-ige Kuvertüre zeigte den kritischen Eidgenossen, daß auch Schokoladen mit einem hohen Kakaoanteil gut schmecken.</p>
<p>Mir persönlich sind Milchschokoladen oft viel zu süß. Die hochprozentigen Bitterschokoladen sind dagegen zwar wunderbar intensiv, und es ist immer wieder spannend, die verschiedenen Aromen herauszuschmecken, aber ein bißchen mehr Süße könnte mein Gaumen dann doch vertragen. Die Maramaj ist daher für mich einfach ideal. Sie ist nicht so pappsüß, sondern schmeckt <span style="text-decoration: line-through;">einfach nur geil</span> herrlich intensiv nach Kakao, hat aber trotzdem das Sahnig-Cremige der Milchschokolade. Sooo lecker!!!</p>
<p>Wer selbst einmal diese wahnsinnig gute Schokolade probieren möchte: natürlich gibt es sie bei uns im <a href="http://schokozeit.com/product_info.php?cPath=1_25&amp;products_id=173&amp;osCsid=5e51973993b2417a1fa943ff46958b27">Online-Shop</a>. <img src='http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Mode in den Rathenauhallen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Fabricius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[In den Rathenauhallen findet in diesen Tagen wieder einmal eine Messe statt. Zum ersten Mal ist die JAM BERLIN hier, eine reine Fachbesuchermesse für die Jeansbranche, die parallel zur Fashionweek und der Bread and Butter läuft.  Heute morgen um 10 ging es los, und Freitag endet die Veranstaltung um 16 Uhr. Seit Jahresbeginn wurde in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den <a href="http://kultur-und-technologiezentrum.com/pages/de/home.php">Rathenauhallen</a> findet in diesen Tagen wieder einmal eine Messe statt. Zum ersten Mal ist die <a href="http://www.jamberlin.com/de/index.php">JAM BERLIN</a> hier, eine reine Fachbesuchermesse für die Jeansbranche, die parallel zur Fashionweek und der Bread and Butter läuft.  Heute morgen um 10 ging es los, und Freitag endet die Veranstaltung um 16 Uhr. Seit Jahresbeginn wurde in den Hallen alles vorbereitet. Am sichtbarsten für uns waren die riesigen Heizungsrohre, die von außen in die Hallen gelegt wurden, damit die Aussteller und Besucher nicht frieren müssen. Tatsächlich ist die riesige Halle schön warm.</p>
<p>Wir von der Schokozeit haben zwar <span style="text-decoration: line-through;">eher wenig</span> nichts mit Bekleidung zu tun, aber für das leibliche Wohl muß auf einer solchen Veranstaltung natürlich auch gesorgt werden. Da wir unser Büro bekanntlich direkt neben der Halle haben, wurden die Veranstalter zwangsläufig auf uns aufmerksam. Unsere Produktpalette hat ihnen so gut gefallen, daß sie uns eingeladen haben, einen Verkaufsstand in der Halle aufzustellen. Da haben wir natürlich nicht nein gesagt.</p>
<p>Heute morgen haben wir mit vereinten Kräften schnell unseren Stand aufgebaut.</p>
<p> <img class="alignnone size-medium wp-image-730" title="2010_01 038" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/2010_01-038-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wir bieten wieder einmal individuelle Tafelschokoladen an, die sich jeder selbst nach eigenem Gusto belegen kann, außerdem gibt es Trinkschokoladen von Becks Cocoa, und natürlich viel Schokolade und Pralinen sowie das leckere Marzipan von Mest.</p>
<p>Modemacher sind kreativ, und daher wirkt das Angebot, selber mal zum Chocolatier zu werden und eine eigene Tafel mit Gewürzen zu belegen, besonders anziehend. Es dauerte gar nicht lange, da war schon der erste Kunde dabei, rosa Beeren und andere Gewürze von Spirit of Spice auf dunkler Cluizel-Schokolade zu verteilen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-731" title="2010_01 042" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/2010_01-042-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Und dann kamen schon wieder die nächsten&#8230; Wer bei uns vorbeikommt, stutzt erst einmal. Schokolade? Auf einer Modemesse? Sind die hier richtig? Und dann kommen sie langsam näher, kucken, probieren, kaufen oder gehen auch einfach weiter.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-733" title="2010_01 080" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/2010_01-080-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p>Sobald alles aufgebaut war, habe ich die Gelegenheit genutzt, mir die Messe einmal anzusehen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-735" title="2010_01 018" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/2010_01-018-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Wie nicht anders zu erwarten, gibt es jede Menge Mode zu sehen. Manches gefällt mir ganz gut, anderes eher weniger. Doch was mich am meisten beeindruckt, ist die Halle. Früher hat die AEG hier ihre Transformatoren hergestellt, nun steht sie den größten Teil des Jahres leer. Jetzt ist sie kaum wiederzuerkennen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-736" title="2010_01 032" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/2010_01-032-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ich finde die Architektur der Halle wahnsinnig schön, von außen wie von innen. (Früher hat man selbst Industriebauten noch ansprechend gestaltet, anstatt mit einfallslosen Betonmonstern in die Landschaft zu verschandeln.) Jetzt mit den ganzen Messeständen hat sie beinahe einen anderen Charakter bekommen, ohne daß die Vergangenheit als Industriehalle geleugnet würde. Die Rathenauhallen sind wirklich eine ganz besondere &#8220;Location&#8221; für interessante Messen!</p>
<p><img class="size-medium wp-image-737 alignnone" title="2010_01 059" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/2010_01-059-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /><img class="size-medium wp-image-738 alignnone" title="2010_01 067" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/2010_01-067-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
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		<title>Schokoladenverkostungen in Tübingen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 18:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer Michaelis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schokozeit]]></category>
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An allen Tagen der chocolART biete ich Schokoladenverkostungen an. Jeweils um 12:00 und 16:00 (heute um 18:00) finden sie statt und dauern ca. 45 Minuten.  Um 12:00 überzeuge ich die Teilnehmer davon, wie wunderbar hochwertige Tafelschokoladen von Pamaco und Michel Cluizel zu den tollen Fruchtsäften von Perger passen. Und am Nachmittag nehme ich die Leute mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">An allen Tagen der chocolART biete ich Schokoladenverkostungen an. Jeweils um 12:00 und 16:00 (heute um 18:00) finden sie statt und dauern ca. 45 Minuten.  Um 12:00 überzeuge ich die Teilnehmer davon, wie wunderbar hochwertige Tafelschokoladen von Pamaco und Michel Cluizel zu den tollen Fruchtsäften von Perger passen. Und am Nachmittag nehme ich die Leute mit zu einer kleinen schokoladigen Reise rund um den Äquator.</div>
<div id="attachment_637" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-637" title="CIMG5225" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/CIMG5225-300x225.jpg" alt="Verkostung im kleinen Sitzungssaal im Tübinger Rathaus" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Verkostung im kleinen Sitzungssaal im Tübinger Rathaus</p></div>
<p style="text-align: left;"> Die Verkostungen machen sehr viel Spaß (wie immer). Schokolade macht bekanntlich glücklich, das merkt man bei den Verkostungen immer wieder.</p>
<p style="text-align: left;">Bei den Verkostungen auf der chocolART kommen die Teilnehmeroft von weit her: sie haben sich einen Tag freigenommen, um das &#8220;Schoko-Woodstock&#8221; zu besuchen und sind eigens nach Tübingen gereist. Die wohl weiteste Anreise von meinen Gästen hatte wahrscheinlich die <a href="http://www.cakepia.info/blog/chocolat/index.html">Dame</a> unten im Bild:</p>
<dl id="attachment_631" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-medium wp-image-631" title="CIMG5142" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/CIMG5142-300x225.jpg" alt="Judy aus Tokio" width="300" height="225" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Judy aus Tokio</dd>
</dl>
</div>
<p>Sie hat den weiten Weg aus Japan ins wunderschöne Tübingen gefunden! Das hat mich sehr beeindruckt. <img src='http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Schokolade nach Wunsch</title>
		<link>http://www.schokozeit.com/wordpress/schokolade-nach-wunsch/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 14:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Fabricius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern abend hatten wir einen Termin, auf den wir uns schon lange gefreut hatten. Eine Premiere. Birgit Lösing von der Event-Agentur Contigo hat vor ein paar Monaten zu uns gefunden und hilft uns seitdem bei der Organisation von diversen Veranstaltungen. Zum Beispiel Schokoladenverkostungen an ganz besonders schönen Orten in Berlin. Die erste dieser Art fand nun gestern im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern abend hatten wir einen Termin, auf den wir uns schon lange gefreut hatten. Eine Premiere. Birgit Lösing von der Event-Agentur <a href="http://www.contigo-events.de/">Contigo</a> hat vor ein paar Monaten zu uns gefunden und hilft uns seitdem bei der Organisation von diversen Veranstaltungen. Zum Beispiel Schokoladenverkostungen an ganz besonders schönen Orten in Berlin. Die erste dieser Art fand nun gestern im <a href="http://www.myershotel.de/">Myer&#8217;s Hotel</a> in Prenzl&#8217;berg statt. Das ist ein wirklich schickes kleines Boutique-Hotel, das in einem neoklassizistischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert eingerichtet wurde, wie mir die Webseite verriet. Für die Verkostung hatte man uns die Galerie zur Verfügung gestellt; einen mittelgroßen Raum, der ursprünglich mal ein ganz profaner Hinterhof gewesen ist. Ein Glasdach hat sie wind- und wetterfest gemacht, dann wurde sie noch schön hergerichtet und gemütlich möbliert &#8211; der perfekte Ort für eine große Schokoladenverkostung in kleiner Runde. </p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-479" title="IMG_5109" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/IMG_5109-224x300.jpg" alt="IMG_5109" width="224" height="300" /></p>
<p>Normalerweise stellt Peer seine Verkostungen immer unter ein Motto, z.B. &#8220;Eine Reise um den Äquator&#8221;. Da werden der Reihe nach Schokoladen verschiedener Hersteller aus einem Anbaugebiet miteinander verglichen. Gestern machte er das mal ganz anders. Er hatte eine große Auswahl von Tafelschokoladen mitgebracht, die wir dekorativ über den ganzen Tisch verteilt hatten. Während der Verkostung durfte sich dann jeder Teilnehmer je eine Tafel aussuchen, und diese haben wir dann der Reihe nach gemeinsam verkostet.</p>
<p>Angefangen haben wir mit Peers erklärter Lieblingsschokolade: Mangaro von <a href="http://www.cluizel.com/">Michel Cluizel</a> (65%iger Criollo aus Madagaskar). Damit war die Latte von Anfang an sehr hoch gehängt, denn diese Schokolade ist schon wirklich sehr, sehr, sehr gut. Anhand dieser Schokolade erklärte Peer wieder, <a href="http://www.schokozeit.com/wordpress/?p=277">wie und woran man gute Schokolade erkennt</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-480" title="IMG_5113" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/IMG_5113-300x224.jpg" alt="IMG_5113" width="300" height="224" /></p>
<p>Zu Beginn hatte jeder Teilnehmer eine kleine Mappe mit Informationen über Schokolade (und natürlich auch über die Schokozeit und Contigo) erhalten &#8211; und einen Beurteilungsbogen, auf dem jeder seine Bewertung der verkosteten Schokoladen aufschreiben sollte. Bewertet wurden Geruch, Geschmack und Mundgefühl. Da muß man sich schon konzentrieren, wenn man herausschmecken will, nach welchen &#8220;gelben Früchten&#8221; die Mangaro schmeckt. Oder welche Aromen in der &#8220;Raw Chocolate&#8221; von <a href="http://www.pacarichocolate.com/">Pacari</a> (70%iger Nacional Arriba) besonders hervortreten. Letzteres war schon etwas schwierig, denn bei dieser Sorte wurden die Kakaobohnen nicht geröstet &#8211; und beim Rösten werden bereits Aromastoffe freigesetzt (wie beim Kaffee). Zwischendurch erzählte Peer noch viel Wissenswertes über Kakao und Schokolade. Wie wird Schokolade verarbeitet? Welche Zutaten sind in guter Schokolade enthalten? Was bedeutet &#8220;conchieren&#8221; und wozu ist das gut?</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-481" title="IMG_5115" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/IMG_5115-300x224.jpg" alt="IMG_5115" width="300" height="224" /></p>
<p>Insgesamt 14 Schokoladen haben wir innerhalb von knapp 4 Stunden verkostet, und als nach dem ersten Durchgang wieder jeder nach einer Tafel seiner Wahl griff, machte sich eine erste Tendenz bemerkbar. Und zwar: Qualität setzt sich durch.</p>
<p>Eine Tafel war im ersten Durchgang eindeutig durchgefallen, und keiner hatte mehr Lust, die beiden anderen Sorten des Herstellers zu probieren.  Aber nachdem die erste <a href="http://www.pamaco.ch/willkommen.html">Pamaco</a>-Tafel im ersten Durchgang bei allen sehr gut angekommen war, waren auch die drei anderen Pamaco-Tafeln, die Peer mitgebracht hatte, in der zweiten Runde dabei. Vor allem auf die Indojaco waren alle sehr gespannt. Schokolade, die nach Tabak schmeckt?! Bei ihr bestätigte sich, was schon bei der kleinen Verkostung auf der Messe deutlich geworden war: die Indojaco polarisiert. Man mag sie entweder, oder man mag sie nicht. Ein Teilnehmer war sofort hellauf begeistert, zwei weitere fanden sie auch richtig gut, und andere sagten: nein. Nicht meine Schokolade. Birgit ging es so und mir auch.</p>
<p> <img class="aligncenter size-medium wp-image-482" title="IMG_5116" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/IMG_5116-300x224.jpg" alt="IMG_5116" width="300" height="224" /></p>
<p>Ganz zum Schluß haben wir eine weitere Cluizel-Schokolade probiert, die Maralumi aus 64%igem Trinitario aus Papua-Neuguinea. Die hat ein Aroma von roten Früchten und paßt daher gut zu Pergers Edelkirschsaft, der dann gleich mit verkostet wurde. Und zum Schluß gab es dann noch eine ganz besondere Aufgabe: jeder bekam ein Glas mit Pergers Edelblütensaft, probierte &#8211; und sollte jeder für sich eine der bereits verkosteten Schokoladen auswählen, die zu diesem Saft passen könnte.</p>
<p>Fazit: ein gelungener Abend, an dem alle viel über Schokolade gelernt haben und nebenbei noch richtig Spaß hatten. Besondes viel Freude hatte es einer Teilnehmerin gemacht, die zugab, mit anderen Erwartungen zu der Verkostung gegangen zu sein. Sie hatte sich auf Schokoladen mit Chili und anderen exotischen Zutaten gefreut &#8211; und war nun ganz begeistert davon, wie sehr sich die Geschmäcker reiner Tafelschokolade voneinander unterscheiden. Es war wirklich (fast) alles dabei gewesen: gelbe Früchte, rote Beeren, Erde, Tabak, Minze, Zimt, Karamell. Und natürlich das wichtigste: Kakao.</p>
<p>Wer jetzt Lust bekommen hat: die nächste Schokoladenverkostung wollen wir am kommenden Freitag auf <a href="http://www.schlossdiedersdorf.de/">Schloß Diedersdorf</a> durchführen. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Anmeldeschluß!</p>
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		<title>Wir kommen ins Fernsehen!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 13:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Fabricius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schokozeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Am späten Vormittag hatten wir Besuch von einem kleinen Filmteam. Eine Journalistin und ein Kameramann drehen im Auftrag der Deutschen Welle einen Bericht über eine Chocolaterie in Erfurt. Weil es sich bei Dokus immer gut macht, auch unabhängige Stimmen zu Wort kommen zu lassen, wollten auch ein Interview mit jemandem machen, der a) ein Experte in Sachen Schokolade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am späten Vormittag hatten wir Besuch von einem kleinen <a href="http://www.preuss-berlin.de/">Filmteam</a>. Eine <a href="http://www.utakolano.de/">Journalistin</a> und ein Kameramann drehen im Auftrag der Deutschen Welle einen Bericht über eine Chocolaterie in Erfurt. Weil es sich bei Dokus immer gut macht, auch unabhängige Stimmen zu Wort kommen zu lassen, wollten auch ein Interview mit jemandem machen, der a) ein Experte in Sachen Schokolade und Schokoladenmarkt in Deutschland ist, b) nicht selbst Pralinen und Schokolade herstellt, also kein Eigeninteresse verfolgt, und c) Unterstützer der &#8220;<a href="http://www.slowfood.de/">Slow Food</a>&#8220;-Bewegung ist.</p>
<p>Da konnte die Wahl nur auf Peer fallen. <img src='http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-371" title="008" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/008-300x224.jpg" alt="008" width="300" height="224" /></p>
<p>Es war sehr spannend, den beiden bei der Arbeit zuzusehen. Zuerst wurden ein paar Aufnahmen von unserem kleinen Laden gemacht, Peer bekam ein Mikrofon ans Jackett geheftet (&#8220;Ich komme mir gerade vor wie Thomas Gottschalk!&#8221; &#8220;Nein, du bist besser angezogen.&#8221;), und während der Kameramann zum letzten Mal die Einstellungen an seinem Gerät überprüfte, stellte seine Kollegin Peer schon mal die ersten Fragen zum Aufwärmen. In dieser Zeit konnte ich den großen Moment noch fotografieren, ohne die Aufnahme zu stören.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-372" title="010" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/010-224x300.jpg" alt="010" width="224" height="300" /></p>
<p>Während des eigentlichen Interviews habe ich mich im Hintergrund gehalten und zugehört. Letztlich ging es um den Trend zu hochwertigen Schokoladen und Schokoladenprodukten, den Unterschied zwischen Konsumschokoladen aus dem Supermarktregal und Tafelschokoladen vom Chocolatier, und warum die Menschen edle Schokolade kaufen. Das Interview dauerte insgesamt vielleicht eine knappe halbe Stunde; mal sehen, wie viel und was letztlich davon verwendet wird.</p>
<p>Anschließend wurden noch ein paar bewegte Bilder aus dem Laden benötigt. Jetzt half nix mehr, ich mußte auch vor die Kamera und so tun, als würde ich auf unserem Verkaufstresen ein paar Kleinigkeiten hin- und herräumen. Dann sollte Peer dazu kommen und sich mit mir unterhalten. Worüber, war egal, also haben wir uns über eine Pamaco-Schokolade unterhalten und auch gleich kräftig zugeschlagen. <img src='http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Demnächst soll der fertige Beitrag im Magazin <a href="http://www.dw-world.de/euromaxx">euromaxx</a> der Deutschen Welle ausgestrahlt werden. Wir erhalten Bescheid, wenn es soweit ist, und werden Euch selbstverständlich informieren!</p>
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		<title>Mit allen Sinnen, oder: wie erkenne ich gute Schokolade?</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 15:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ute Fabricius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen & Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[Perger]]></category>
		<category><![CDATA[Pralinen & Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Schokozeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Pamaco]]></category>
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		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
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		<category><![CDATA[Whisky]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende haben der Chef und ich die PRO FachHANDEL besucht, die Fach- und Leitmesse der Getränke- und Süßwarenbranche. Zusammen mit Bernd Nordmeyer (Inhaber der Agentur Nordmeyer &#38; Communikation GmbH sowie Initiator und Organisator der Tessiner Innovationstage) hat Peer dort am Freitag und Samstag jeweils eine Schokoladenverkostung für das interessierte Fachpublikum durchgeführt. Und was hatte ich dabei zu tun? Ich habe zugesehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende haben der Chef und ich die <a href="http://www.profachhandel.de/">PRO FachHANDEL</a> besucht, die Fach- und Leitmesse der Getränke- und Süßwarenbranche. Zusammen mit Bernd Nordmeyer (Inhaber der Agentur <a href="http://www.nordmeyer-communication.de/">Nordmeyer &amp; Communikation GmbH</a> sowie Initiator und Organisator der <a href="http://www.tessiner-innovationstage.de/">Tessiner Innovationstage</a>) hat Peer dort am Freitag und Samstag jeweils eine Schokoladenverkostung für das interessierte Fachpublikum durchgeführt. Und was hatte ich dabei zu tun? Ich habe zugesehen und fleißig fotografiert. <img src='http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das wichtigste bei einer Schokoladenverkostung ist &#8211; na, was? Richtig: Schokolade. Normalerweise verkostet Peer mit den Teilnehmern mindestens 10 verschiedene Sorten, aber das hätte auf der Messe zu lange gedauert. Wir hatten nur eine Dreiviertelstunde Zeit, denn es fanden noch andere Verkostungen statt, z.B. von Whisky oder Wodka. Daher hat Peer sich auf drei Schokoladen beschränkt, diese aber mit jeweils einem Getränk kombiniert. Passend zur Messe halt.</p>
<p>Die &#8220;Tasting Zone&#8221; wurde vom Catering zuverlässig jeweils neu mit Tellerchen und Becherchen bestückt, so daß von unserer Seite kaum noch etwas vorbereitet werden mußte. Eine gute Viertelstunde vor Beginn der Verkostung haben die Herren Nordmeyer (rechts) und Michaelis (links) nur noch die Tafelschokoladen vorsichtig in Stücke brechen und auf große Teller verteilen müssen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-281" title="IMG_4533" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/IMG_45331-300x224.jpg" alt="IMG_4533" width="300" height="224" /></p>
<p>Natürlich haben wir nicht irgendeine Schokolade mitgebracht, sondern die edlen Tafeln von <a href="http://www.pamaco.ch/willkommen.html">Pamaco</a> aus der Schweiz. Schon nach kurzer Zeit stieg uns von den Tellern her ein unwiderstehlicher Kakaoduft in die Nasen. *hmmm*</p>
<p>Danach schnappten wir uns die Teller und begaben uns in die &#8220;Tasting Zone&#8221;. Hinter diesem leicht pompösen Namen verbarg sich ein kleiner, recht gemütlich eingerichteter Raum mit einem langen Tisch, an dem ca. 15 Personen Platz hatten. Es wurden also schöne Verkostungen in einem intimen Rahmen.</p>
<p>Bevor es an die Schokolade ging, gab es eine kleine Vorstellungsrunde. Die Teilnehmer sollten schließlich wissen, von wem sie da über Schokolade (und ihre Kombination mit Getränken) informiert werden.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-284" title="IMG_4541" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/IMG_4541-300x224.jpg" alt="IMG_4541" width="300" height="224" /></p>
<p>Und dann ging es endlich los. Der erste Teller mit Schokoladenstücken machte die Runde &#8211; die Sorte <a href="https://ssl-id.de/www.schokozeit.com/product_info.php?cPath=1_23&amp;products_id=170&amp;osCsid=8ade48af782f7a9d967bef508ca74789">Samatari</a> mit 64 % <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trinitario">Trinitario</a>-Kakao aus Madagaskar. Jeder Teilnehmer nahm sich ein Stück, legte es auf seinen kleinen Teller und lauschte Peers Erläuterungen: wie erkenne ich gute Schokolade?</p>
<p>Gute Schokolade besteht aus Kakao, Kakoabutter und Zucker, eventuell noch Lecithin (das bindet das Wasser) und Vanille, die hervorragend zu Schokolade passt und ihre Geschmacksnoten unterstreicht. Fremdfette (also alles außer Kakaobutter) haben in guter Schokolade nix zu suchen, auch wenn die Kakaoverordnung die Verwendung von bis zu 5 % Fremdfett erlaubt. Kakaobutter ist das hochwertigste Pflanzenfett, das Mutter Natur erfunden hat - warum sollten wir uns also mit minderwertigeren Fetten zufrieden geben?!</p>
<p>Nach diesen noch eher theoretischen Erläuterungen ging man zum praktischen Teil über:</p>
<p>1. Ankucken: Glänzt die Schokolade?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-287" title="IMG_4546" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/IMG_45461-224x300.jpg" alt="IMG_4546" width="224" height="300" /> Ja!</p>
<p>2. Hören: Gibt es ein deutliches Knacken, wenn man die Schokolade in Stücke bricht?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-290" title="IMG_4547" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/IMG_45471-224x300.jpg" alt="IMG_4547" width="224" height="300" /> Ja!</p>
<p>3. Wieder Ankucken: Sind die Bruchkanten glatt und ohne Luftblasen?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-292" title="IMG_4548" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/IMG_4548-224x300.jpg" alt="IMG_4548" width="224" height="300" /> Ja!</p>
<p>Das alles ist für sich allein noch kein Merkmal für die Qualität der Schokolade, sondern zeigt erst mal &#8220;nur&#8221;, daß die Schokolade gut verarbeitet wurde. Darum ging es im Test gleich weiter:</p>
<p>4. Schnuppern: Duftet sie intensiv nach Kakao?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-295" title="IMG_4550" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/IMG_4550-224x300.jpg" alt="IMG_4550" width="224" height="300" /> Ja! (Hmmmmmmm&#8230;)</p>
<p>6. Endlich: Schmecken! Dabei darf das Stück Schokolade leicht zerkaut werden, aber dann sollte man es langsam im Mund zergehen lassen. Da Kakaobutter schon bei 25° C schmilzt, geht das durch die Körpertemperatur von ganz alleine. Gute Schokolade schmilzt rückstandslos im Mund weg; bröckelt nicht, klebt nicht, und füllt den gesamten Rachenraum geschmacklich aus.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-296" title="IMG_4553" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/IMG_4553-300x224.jpg" alt="IMG_4553" width="300" height="224" /></p>
<p>Jetzt kann man auch die verschiedenen Geschmacksnoten herausschmecken. Kakao hat über 400 verschiedene Aromastoffe (nur im Kaffee sind noch mehr), und je nach Anbaugebiet, klimatischen Verhältnissen und natürlich Verarbeitung treten die einen oder anderen stärker hervor und geben der Schokolade ihren unverwechselbaren Geschmack. Die Samatari wurde von den Teilnehmern als sehr gut und sehr kräftig empfunden, mit einer leichten Säure und einem leichten Aroma von roten Beeren. Besondere Auffälligkeit: die Schokolade wirkte leicht adstringierend, d.h. sie erzeugte ein leicht pelziges, raues Mundgefühl, so ähnlich wie ein Wein.</p>
<p>Im nächsten Schritt kam das Getränk dazu: der fantastische Edelkirschsaft von <a href="http://www.perger-saefte.de/index/">Perger</a>. Alle Teilnehmer nahmen ein zweites Stückchen Schokolade in den Mund, ließen es langsam schmelzen und tranken dann einen Schluck Saft dazu. Es ist eine Explosion der Geschmacksnerven: die Schokolade verändert den Kirschsaft und umgekehrt. Die Säure des Saftes bringt das Rote-Beeren-Aroma der Schokolade in den Vordergrund, während die Süße und Bitterkeit in den Hintergrund treten.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-298" title="IMG_4571" src="http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/IMG_45711-224x300.jpg" alt="IMG_4571" width="224" height="300" /></p>
<p>Anschließend wurden zwei weitere Pamaco-Schokoladen mit Getränken kombiniert &#8211; mit aufsteigendem Alkoholgehalt (auf dem Bild von rechts nach links).</p>
<p>Die <a href="https://ssl-id.de/www.schokozeit.com/product_info.php?cPath=1_23&amp;products_id=166&amp;osCsid=8ade48af782f7a9d967bef508ca74789">Maracado</a> aus 65 % venezolanischem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Criollo_(Kakao)">Criollo</a> wurde mit einem 2006er Pinotage des südafrikanischen Herstellers <a href="http://www.spierwines.co.za/spier_wines/home/index.jsp">Spier</a> (14,5 %) verkostet. Die Maracado ist ein sehr kräftiger und charaktervoller Kakao. Der Wein kitzelt dann die Säure aus der Schokolade heraus. Herr Nordmeyer, der das Privileg hatte, an beiden Verkostungen dabei zu sein, war bei der Verkostung am Samstag schon voller Vorfreude: &#8220;Irre! Einfach irre!&#8221; Eine andere Teilnehmerin dagegen meinte, das sei schon fast etwas zu viel gewesen. Sie habe sich gefühlt &#8220;wie bei einer starken Anmache&#8221;.</p>
<p>Zu guter Letzt gab es eine Kombination mit etwas Hochprozentigem: Pamacos <a href="https://ssl-id.de/www.schokozeit.com/product_info.php?cPath=1_23&amp;products_id=169&amp;osCsid=8ade48af782f7a9d967bef508ca74789">Indojaco</a> (64 % Java-Criollo) traf auf den 17jährigen <a href="http://www.thebalvenie.com/index.php">The Balvenie</a> Islay Cask mit 43 % Alkohol. Faszinierend fanden alle, daß diese Schokolade wesentlich heller aussieht als die beiden anderen Sorten, obwohl sie vom Kakaogehalt her kaum unterschiedlich sind. Geschmacklich ist der Indojaco ebenfalls sehr intensiv, hat ein rauchiges Aroma mit Anklängen an Tabak, Holz, Erde und Mineralien. Damit paßt er hervorragend zum leicht torfigen Aroma des Whiskys. Im Zusammenspiel der beiden passiert nun folgendes: der Alkohol läßt die Schokolade schneller schmelzen (Alkohol löst Fett halt nicht nur in der Küche <img src='http://www.schokozeit.com/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ), arbeitet aber die Süße der Schokolade stärker heraus. Dennoch: das Rauchige bleibt.</p>
<p>Zugegeben: bei der Beschreibung der letzten beiden Kombinationen mußte ich mich mit den Aussagen der anderen Teilnehmer begnügen. Ich selbst mag keinen Alkohol und habe mich darauf beschränkt, mißtrauisch an den Gläsern zu schnuppern. Aber der Edelkirschsaft ist echt lecker!!!</p>
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